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Warum betreutes Wohnen und moderne Alterswohnungen im Thurgau jetzt gefragter sind denn je
Die Schweiz wird älter – und das spürt auch zunehmend der Immobilienmarkt. Besonders im Thurgau zeigt sich: Der Bedarf an durchdachten Wohnlösungen für die ältere Bevölkerung wächst rasant. Alterswohnungen und betreutes Wohnen sind längst nicht mehr nur ein Thema für Pflegeinstitutionen – sie werden zur Investitionschance für private Eigentümer, die vorausschauend denken.
Dieser Artikel zeigt, wie sich der demografische Wandel konkret auf den Schweizer Immobilienmarkt auswirkt – und welche Möglichkeiten sich gerade jetzt für private Investoren ergeben, die eine Immobilie kaufen oder umbauen möchten. Mit Blick auf konkrete Entwicklungen im Thurgau zeigen wir, worauf es jetzt ankommt.
Laut Bundesamt für Statistik wird der Anteil der über 65-Jährigen in der Schweiz bis 2035 deutlich zunehmen – auf voraussichtlich rund 26 % der Gesamtbevölkerung. Gleichzeitig schrumpft der Anteil der 20- bis 64-Jährigen, was den Bedarf an altersgerechtem Wohnraum weiter verschärft.
Besonders spürbar ist das in attraktiven Regionen mit guter Versorgung – wie dem Kanton Thurgau. Hier leben schon heute überdurchschnittlich viele Menschen im Pensionsalter, Tendenz steigend. Diese Entwicklung hat direkte Folgen für den Immobilienmarkt: Eigentümer und Investoren müssen sich auf neue Wohnbedürfnisse einstellen – weg vom klassischen Einfamilienhaus, hin zu barrierearmen, serviceorientierten Wohnformen.
Was dabei oft übersehen wird: Der Wandel betrifft nicht nur Pflegebedürftige. Viele ältere Menschen sind aktiv, mobil und wollen so lange wie möglich selbstbestimmt wohnen – aber mit mehr Komfort, Sicherheit und Nähe zu medizinischen oder sozialen Dienstleistungen.
Im Thurgau zeigt sich ein klares Ungleichgewicht zwischen vorhandenen Angeboten und dem tatsächlichen Bedarf an altersgerechtem Wohnraum. Viele Gemeinden haben die Entwicklung lange unterschätzt, doch inzwischen nimmt der Ausbau spürbar Fahrt auf.
Ein markantes Beispiel ist ein Neubauprojekt in Amriswil: 31 Alterswohnungen entstehen dort in zentraler Lage, barrierefrei und mit ergänzenden Dienstleistungen. Die Nachfrage ist enorm – über 200 Personen standen bereits vor Baubeginn auf der Warteliste. Das Projekt richtet sich an ältere Menschen, die bewusst eine Alternative zum Einfamilienhaus oder zur klassischen Altersinstitution suchen. Die Kombination aus Eigenständigkeit, Serviceangebot und moderatem Mietpreis trifft den Nerv der Zeit.
Auch in anderen Thurgauer Gemeinden wie Weinfelden oder Romanshorn sind ähnliche Konzepte in Planung. Dabei geht es nicht nur um den Bau neuer Wohnungen, sondern um die Integration altersfreundlicher Infrastruktur in bestehende Quartiere. Öffentliche Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten in Gehdistanz oder Gemeinschaftsflächen werden zunehmend zu entscheidenden Faktoren bei der Wohnraumentwicklung.
Für private Investoren entsteht dadurch ein klarer Trend: Nicht die Grösse der Immobilie, sondern ihre Nutzbarkeit im Alter wird zum Werttreiber. Besonders gefragt sind kompakte Wohnungen mit klarem Grundriss, stufenlosem Zugang und minimalem Anpassungsbedarf. Wer diese Anforderungen erkennt und gezielt umsetzt, trifft auf einen Markt mit stabilem Nachfragepotenzial – heute und in den kommenden Jahrzehnten.
Für private Investoren ergeben sich daraus rentable Einstiegsmöglichkeiten – besonders im mittleren Preissegment. Das Projekt „Vivo“ in Amriswil beispielsweise mit 41 barrierefreien Mietwohnungen zeigt, wie gezielte Planung auf reale Nachfrage trifft.
Die Ausstattung ist hochwertig, die Grundrisse kompakt, die Wohnungen vollständig rollstuhlgängig. Zielgruppe sind eigenständige Seniorinnen und Senioren mit gehobenen Ansprüchen. Die Vermietung erfolgt zügig und mit geringen Fluktuationen – ein Vorteil gegenüber klassischen Mietobjekten.
Besonders geeignet für private Investoren sind kleinere Liegenschaften, die sich mit überschaubarem Aufwand umbauen lassen. Erträge entstehen nicht durch Grösse, sondern durch Passgenauigkeit. Wer Lage, Ausstattung und Zielgruppe konsequent aufeinander abstimmt, sichert sich einen stabilen Vermietungserfolg und trägt zur Versorgungssicherheit im Wohnungsmarkt bei.
Der klassische Wohnblock mit Einzelwohnungen ist längst nicht mehr das einzige Modell für altersgerechtes Wohnen. Neue Konzepte wie Cluster-Wohnungen – bei denen mehrere Personen je eine private Einheit bewohnen und sich Gemeinschaftsräume teilen – finden auch im Thurgau erste Interessenten. Sie ermöglichen mehr soziale Nähe und niedrigere Betriebskosten, ohne Einschränkungen in der Privatsphäre in Kauf nehmen zu müssen.
Auch altersgerechtes Co-Living, kombiniert mit Dienstleistungen nach Bedarf, gewinnt an Bedeutung. Erste Pilotprojekte zeigen: Diese Modelle sind vor allem für die “jungen Alten” attraktiv, die sich aktiv einbringen wollen – auch im Sinne von Nachbarschaftshilfe oder gemeinschaftlichem Engagement.
Ein drittes Feld ist das modulare Bauen, mit vorfabrizierten, flexibel nutzbaren Wohnmodulen. Diese lassen sich schnell und kosteneffizient realisieren – zum Beispiel als Zwischennutzung auf gemeindeeigenem Boden oder im Rahmen befristeter Baurechte.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie modernes Bauen in der Schweiz aussehen kann, sind Sie hier richtig: Minergie leicht gemacht: Nachhaltiges Bauen, das sich lohnt!
Diese Konzepte sind aktuell zwar noch in der Minderheit, aber sie zeigen auf, wohin sich das altersgerechte Wohnen in der Schweiz entwickeln kann – vor allem dort, wo klassische Lösungen nicht ausreichen oder wirtschaftlich nicht tragfähig sind.
Viele private Eigentümer stellen sich früher oder später die Frage: Lohnt sich der Umbau meiner Immobilie für altersgerechtes Wohnen? Die Antwort hängt weniger vom Baujahr als vom vorhandenen Grundriss, der Erschliessung und dem Standort ab. Denn oft steckt in bestehenden Objekten mehr Potenzial, als man auf den ersten Blick vermutet.
Besonders gefragt sind Wohnungen mit breiten Türen und wenigen Stufen. Solche Voraussetzungen lassen sich häufig mit relativ geringem baulichem Aufwand schaffen – etwa durch den Einbau eines Treppenlifts, bodengleichen Duschen oder einem automatisierten Türsystem. Wichtig ist, dass diese Massnahmen nicht isoliert, sondern als Gesamtkonzept umgesetzt werden.
Ein oft übersehener Aspekt ist die Quartierstruktur. Wohnt das künftige Zielpublikum in einem sozial lebendigen, aber ruhigen Umfeld? Gibt es Möglichkeiten für Begegnung und Rückzug? Altersgerechtes Wohnen heisst heute nicht mehr nur barrierefrei, sondern auch lebensnah. Wer das bei der Planung berücksichtigt, steigert nicht nur die Vermietbarkeit, sondern auch den emotionalen Wert seiner Immobilie.
Auch in Bezug auf Investitionskosten lohnt sich ein nüchterner Blick: Die Schweiz kennt keine einheitlichen Fördermodelle, aber manche Gemeinden im Thurgau bieten Unterstützung bei Umnutzung, Beratung oder Zwischennutzung. Es lohnt sich, mit der Bauverwaltung frühzeitig Kontakt aufzunehmen – nicht selten eröffnen sich dadurch ungeplante Optionen.
Wer in altersgerechten Wohnraum investieren will, sollte die lokalen Bauvorschriften und Regelungen genau kennen. Im Thurgau etwa ist eine Umnutzung nur unter bestimmten Bedingungen bewilligungsfähig – beispielsweise bei Nutzungsänderungen von Gewerbe- zu Wohnflächen oder bei Dachausbauten.
Zudem ist barrierefreies Bauen nicht automatisch baurechtlich vorgeschrieben, kann aber durch Förderanreize wie Steuererleichterungen, zinslose Darlehen oder Subventionen indirekt begünstigt werden. In einigen Gemeinden wie Frauenfeld oder Kreuzlingen gibt es zudem Beratungsstellen, die Eigentümer bei der Projektentwicklung aktiv begleiten – teils sogar kostenlos.
Ein weiterer Aspekt: Bei betreutem Wohnen gelten andere Brandschutzvorgaben, wenn Pflege- oder Betreuungsleistungen erbracht werden. Wer ein bestehendes Mehrfamilienhaus entsprechend anpassen will, sollte frühzeitig Rücksprache mit der kantonalen Fachstelle für Altersfragen und der Baupolizei halten.
Ein Bereich mit wachsender Bedeutung ist die digitale Unterstützung im Wohnumfeld. Immer mehr Wohnungen für Seniorinnen und Senioren werden heute mit smarten Assistenzsystemen ausgestattet – etwa automatischer Lichtsteuerung, Sturzerkennung, Video-Türkommunikation oder Medikamentenerinnerung.
Diese Technologien sind kein Luxus mehr, sondern ein Beitrag zu mehr Sicherheit und Selbstständigkeit im Alter – gerade für Menschen, die allein wohnen. Für Investoren bieten sie ein differenzierendes Merkmal im Wettbewerb, ohne die Kosten dramatisch zu erhöhen. Viele Systeme sind nachrüstbar, modular einsetzbar und von den Nutzern intuitiv bedienbar.
Die Bevölkerung wird älter – und das wirkt sich deutlich auf den Schweizer Wohnungsmarkt aus. Besonders im Thurgau zeigt sich schon jetzt: Die Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum ist hoch – und sie wird weiter steigen.
Wenn Sie heute vorausschauend handeln und Ihre Immobilie anpassen oder umbauen, sichern Sie sich einen Platz in einem wachsenden Markt. Gleichzeitig profitieren Sie von stabiler Nachfrage und langfristigen Mieteinnahmen.
Worauf es ankommt? Auf ein gutes Gespür für die Lebensrealität älterer Menschen, eine durchdachte Ausstattung – und den Blick für kommende Entwicklungen. Altersgerechtes Wohnen ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine echte Zukunftschance.
Möchten Sie Ihre Immobilie entsprechend weiterentwickeln oder in neuen Wohnraum investieren? Wir sind seit über 20 Jahren erfolgreich in der Region aktiv und kennen den Markt genau. Schreiben Sie uns – wir beraten Sie gerne persönlich und unverbindlich.
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